Montag, 23. Juni 2008

30 Jahre Sonnleitner - Jubiläumsfest

wow, what a ride. die vorangehende nervosität war absolut angebracht - na ja angebracht. es war schon was besonderes. wir wußten nicht so genau, wie das so gehen wird, haben wir ja auch noch nie gemacht. als dann die burschenschaft die zelte aufgebaut hatte, hab ich mir schon mal kurz überlegt, ob das einen gute idee war - das hat so riesig ausgeschaut - was wenn keiner kommt, hab ich mir gedacht.

aber es war absolut der wahnsinn, die zelten waren voll, die organisation hat funktioniert und die stimmung war der wahnsinn. was mir dann ein bisschen sorgen gemacht hat, war das die leute nicht zum buffet gegangen sind bevor wir die Reden gehalten hatten. und mum war noch immer im interview, gott sei dank konnte ich das ein bisschen beschleunigen. die reden sind auch gut gelaufen. mum hatte sich vorher so wahnsinnig viel gedanken über den inhalt gemacht - zu viele gedanken meiner meinung nach, aber sie hat das dann super hingekriegt. ich hab mich auch wohl dabei gefühlt. dann der bürgermeister - walter - und einer der vizebürgermeister - hubert. beide toll gesprochen, kurz, prägnant und sehr schmeichelhaft :-) und zum schluss herr hanser von der wirtschaftskammer und herwig - in seiner "einzigartigen" art.

und dann hat das mit dem buffet auch endlich geklappt.

abends das 4-gang-menü ist ja schon was, was wir können, aber es war einfach ein langer tag mit großen aufregungen - und viel bier auch für mich :-)

was aber echt der wahnsinn war - domi und wolfgang sind echt in die bresche gesprungen, als wir sie gebraucht haben. die haben super zusammengearbeitet, selbständig koordiniert und die küche perfekt im griff gehabt. außerdem haben sie sich auch noch ums buffet gekümmert und alle zusammengeräukmt. der wahnsinn - perfect team effort, davon kann man nur träumen.

und die mauthner waren voll dabei! ein super fest also.

und ich war am ende des tages zwar total fertig, aber überglücklich. besser hätt's echt nicht laufen können. auch für die familie. war zwar viel arbeit für alle, aber ich glaube alle hatten auch ihren spass und waren einfach glücklich, das alle so super geklappt hat.

die schwestern - meine, mein ich :-) - haben auch echt viel gearbeitet und sich voll rein gehängt. kann man eigentlich nur wahnsinnig dankbar sein dafür. voll cool!!!!!!!!! :-)

und heute ruhetag - für mich, schauen, dass ich wieder zu kräften komme.

Mittwoch, 18. Juni 2008

Eine unbequeme Wahrheit

hab den film bis jetzt noch nicht gesehen. aus heutiger sicht frag ich mich auch wieso. bin allerdings sehr froh, dass ich ihn mir jetzt gekauft habe. wahnsinn, ich weiß nicht, wie man danach noch so weiter machen will, wie bisher - für mich undenkbar.

die darin präsentierten informationen halte ich für absolut richtig. wenn kritiker sagen, dass zb das abschmelzen der polkappen ohne zeitbezug - "in naher zukunft" - präsentiert werden, dann halte ich das für absolut gerechtfertigt. übertreibung for dramatic effect - eine übertreibung um das ausmaß des geschehens zu verdeutlichen. so funktioniert das doch in der literatur und im film auch - übertreibung und vereinfachung um einzelne elemente klar zu machen - und wir sind das gewohnt. ich meine, das macht al gore's vortrag doch auch interessanter als eine dokumentation.

schon "blooddiamond" hat mich total schockiert. klar, das ist ein spielfilm, also eine fiktive geschichte, aber die hintergründe - Blutdiamanten, Bürgerkrieg, Kindersoldaten - ist absolute realität. und eines ist meiner meinung nach auf jeden fall war - unsere zivilisation lebt auf kosten all dieser menschen.

die frage ist nur, was man aus diesem wissen heraus macht. ich weigere mich zu akzeptieren, dass der einzelne nichts tun kann. "can one man make a difference" - ich weiß es nicht, aber untätigkeit ist auf jeden fall noch schlechter.

beeindruckt hat mich in diesem zusammehang auch was harry flournoy in den extras von "glory road" über dick myers gesagt hat. er sagt dick's einstellung sei gewesen: "if you're gonna play in front of me, your gonna play hard every time, because if you don't i want that spot."
deshalb ist meine erste überlegung zu diesem thema: wenn ich schon nicht einzelnen helfen kann, dann muss ich doch zumindest aus meinem leben das beste machen, der beste mensch sein, der ich sein kann, verantwortungsvoll mit dem umgehen, was mir gegeben wurde - mein körper, meine familie, die menschen in meiner umgebung, die umwelt etc.