Anfang der Woche war der Mond im Skorpion. Das bedeutet man kann sich um Blase, Harnleiter und Sexualorgane kümmern sozusagen :-) Ein Rezept aus der TCM für den Unteren Erwärmer ist Walnussmilch und das ist einfach auch geschmacklich der Hammer.
Walnüsse werden über Nacht in Wasser eingeweicht, dann abgesiehen und mit Milch und Honig aufgekocht. dann nur noch mixen - und warm mit einer Prise zimt servieren.
Perfekt, kann mir kaum was besseres zum Frühstück vorstellen.
man kann auch in der fertigen walnussmilch haferflocken und trockenfrüchte (ungeschwefelt natürlich) ca. 20 min köcheln (dabei immer wieder heißes wasser nachgießen und fleißig rühren, damit nichts anbrennt!)
eine wie ich finde super porridge-variante und ein toller start in den tag. ist natürlich nicht ganz leicht verdaulich, aber absolut süchtigmachend.
Samstag, 26. April 2008
Dienstag, 22. April 2008
Wow - das war ein "trip"
erstes wochenende nach dem urlaub wieder offen und meine mum ist nicht da. schon schön zu sehen, dass sie mir mittlerweile so vertraut, dass ich den laden auch alleine schmeissen kann. und auch sehr gut für sie. sie musste ja ihre entscheidungen sonst immer von der firma abhängig machen.
für mich war's auch cool. ist ein tolles gefühl nach den zwei tagen zurückblicken zu können und festzustellen, dass es auf allen ebenen wunderbar geklappt hat. alle anwesenden mitarbeiten haben einen super job gemacht, muss ich echt sagen - bin sehr stolz auf sie. besonders auf burgi, alex und wolfgang. die haben echt moral bewiesen. burgi hat zwei abenddienste gemacht, obwohl sie das ja sonst nicht so gerne mag - und trotz wenig praxis im abendservice hat sie das super gemacht.
und alex und wolfgang haben das wochenende super gemanagt. vor allem auch am sonntag mittag - das war ja schon ziemlich stressig. 6 reservierungen und im endeffekt 25 gäste. das ist schon nicht ohne, aber sie waren sehr ruhig, konzentriert und super organisiert.
da hat's uns nur in der küche etwas zerlegt. wir waren nur zu zweit - dominique und ich - und das is schon nicht viel für 25 leute. aber es ist echt cool, wenn man es dann schafft ruhig zu bleiben - und auch sieht dass es den anderen gelingt - und dann nach getaner arbeit "zurück"schaut und sieht was man gemeinsam geschafft hat. wirklich ein total cooles gefühl - is schon in etwa wie beim ironman :-)
auch vater war eine große hilfe - und es hat mich gefreut, dass auch er dem team vertraut und uns das zugetraut hat.
also, kann man nicht anders sagen - was a ride.
jetz bin ich zwar etwas fertig - viel zu tun war schon, mit all den anderen tätigkeiten, die ich ja trotzdem machen muss, aber die befriedigung is halt auch durch nichts aufzuwiegen.
für mich war's auch cool. ist ein tolles gefühl nach den zwei tagen zurückblicken zu können und festzustellen, dass es auf allen ebenen wunderbar geklappt hat. alle anwesenden mitarbeiten haben einen super job gemacht, muss ich echt sagen - bin sehr stolz auf sie. besonders auf burgi, alex und wolfgang. die haben echt moral bewiesen. burgi hat zwei abenddienste gemacht, obwohl sie das ja sonst nicht so gerne mag - und trotz wenig praxis im abendservice hat sie das super gemacht.
und alex und wolfgang haben das wochenende super gemanagt. vor allem auch am sonntag mittag - das war ja schon ziemlich stressig. 6 reservierungen und im endeffekt 25 gäste. das ist schon nicht ohne, aber sie waren sehr ruhig, konzentriert und super organisiert.
da hat's uns nur in der küche etwas zerlegt. wir waren nur zu zweit - dominique und ich - und das is schon nicht viel für 25 leute. aber es ist echt cool, wenn man es dann schafft ruhig zu bleiben - und auch sieht dass es den anderen gelingt - und dann nach getaner arbeit "zurück"schaut und sieht was man gemeinsam geschafft hat. wirklich ein total cooles gefühl - is schon in etwa wie beim ironman :-)
auch vater war eine große hilfe - und es hat mich gefreut, dass auch er dem team vertraut und uns das zugetraut hat.
also, kann man nicht anders sagen - was a ride.
jetz bin ich zwar etwas fertig - viel zu tun war schon, mit all den anderen tätigkeiten, die ich ja trotzdem machen muss, aber die befriedigung is halt auch durch nichts aufzuwiegen.
Samstag, 19. April 2008
Pommes frites selbstgemacht vs. McCain :-)
Ein eher seltener Moment - ein Gast bestellt Wiener Schnitzel mit Pommes frites. Kommt bei uns jetzt nicht wirklich jeden Tag vor. Klar verwenden wir dann auch die Tiefkühl-Pommes. aber nicht, weil das unbedingt notwendig ist. Man kann pommes schon auch selber machen. dauert halt ein bisschen länger - und ist um sooooooooo viel besser.
witzigerweise mögen das, aber die meisten leute nicht. man merkt schon, dass bei selbst gemachten irgendetwas anders ist. und sie schmecken auch viel mehr nach kartoffel.
ich meine - nicht das die dann viel gesünder werden. die werden schon auch zweimal frittiert. also fett kommt genug dazu. aber ich finde sie halt wirklich einzigartig. kriegt man ja bei uns nirgendwo. und genau das würde es auch so extrem cool machen. und sie schauen natürlich auch "handmade" aus - kann man einfach nicht anders sagen - COOL.
hab vor kurzem auch einen bericht im fernsehen darüber gesehen. in belgien gibt's anscheinend viele imbissbuden, die selbstgemachte pommes frites anbieten. das scheint da zur kultur zu gehören. sie haben da dann auch so einen test gemacht - sie haben passanten fertig-pommes und selbstgemacht zum kosten gegeben und sie dann gefragt welche ihnen besser schmecken (natürlich ohne ihnen zu sagen was was ist).
war nicht so wirklich eindeutig das ergebnis. man kann sagen, die fertig-pommes hatten eine kleine mehrheit. woraus ich schließe, dass selbstgemachte halt was für liebhaber sind.
jetz ist das halt schon so - wer zu uns kommt und ein wiener schnitzel bestellt, glaub ich würd auch nicht so auf die selbstgemachten stehen. (hab das mal mit kindern probiert - notgedrungen, weil ich keine tiefkühl-pommes mehr hatte. bin voll durchgefallen, aber so richtig mit pauken und trompeten.)
also bleibt mir halt doch nichts als weiter von selbstgemachten pommes zu träumen :-)
zum abschluss noch die "bedienungsanleitung":
man schneidet rohe, speckige erdäpfel in stifte - so wie pommes halt (kann man sogar ein bisschen dicker halten - das schmeckt mir noch besser).
dann werden sie zweimal frittiert. beim ersten mal ist dabei das öl etwas kälter als beim zweiten mal (ich mein heiss muss es schon immer sein ;-))
tim mälzer hat da auch ein sehr gutes und praktikables rezept in "born to cook 2" (da stehn glaub ich sogar die temperaturen für die 2 frittiergänge dabei, davon hab ich nämlich keine ahnung)
und dann salzen und essen!
tim hat da auch selbstgemachtes ketchup dabei - das muss ich auch unbedingt mal ausprobieren.
witzigerweise mögen das, aber die meisten leute nicht. man merkt schon, dass bei selbst gemachten irgendetwas anders ist. und sie schmecken auch viel mehr nach kartoffel.
ich meine - nicht das die dann viel gesünder werden. die werden schon auch zweimal frittiert. also fett kommt genug dazu. aber ich finde sie halt wirklich einzigartig. kriegt man ja bei uns nirgendwo. und genau das würde es auch so extrem cool machen. und sie schauen natürlich auch "handmade" aus - kann man einfach nicht anders sagen - COOL.
hab vor kurzem auch einen bericht im fernsehen darüber gesehen. in belgien gibt's anscheinend viele imbissbuden, die selbstgemachte pommes frites anbieten. das scheint da zur kultur zu gehören. sie haben da dann auch so einen test gemacht - sie haben passanten fertig-pommes und selbstgemacht zum kosten gegeben und sie dann gefragt welche ihnen besser schmecken (natürlich ohne ihnen zu sagen was was ist).
war nicht so wirklich eindeutig das ergebnis. man kann sagen, die fertig-pommes hatten eine kleine mehrheit. woraus ich schließe, dass selbstgemachte halt was für liebhaber sind.
jetz ist das halt schon so - wer zu uns kommt und ein wiener schnitzel bestellt, glaub ich würd auch nicht so auf die selbstgemachten stehen. (hab das mal mit kindern probiert - notgedrungen, weil ich keine tiefkühl-pommes mehr hatte. bin voll durchgefallen, aber so richtig mit pauken und trompeten.)
also bleibt mir halt doch nichts als weiter von selbstgemachten pommes zu träumen :-)
zum abschluss noch die "bedienungsanleitung":
man schneidet rohe, speckige erdäpfel in stifte - so wie pommes halt (kann man sogar ein bisschen dicker halten - das schmeckt mir noch besser).
dann werden sie zweimal frittiert. beim ersten mal ist dabei das öl etwas kälter als beim zweiten mal (ich mein heiss muss es schon immer sein ;-))
tim mälzer hat da auch ein sehr gutes und praktikables rezept in "born to cook 2" (da stehn glaub ich sogar die temperaturen für die 2 frittiergänge dabei, davon hab ich nämlich keine ahnung)
und dann salzen und essen!
tim hat da auch selbstgemachtes ketchup dabei - das muss ich auch unbedingt mal ausprobieren.
Freitag, 18. April 2008
Tagesmagie - im Rhythmus mit dem Mond
vor ein paar tagen haben wir mit einer unserer neuen Innovationen begonnen - der "Tagesmagie". Hintergrund sind der Mond und die Tierkreiszeichen. Für alle, die noch nie was davon gehört haben. Der Mond durchläuft in einem Jahr ja bekanntlich alle Tierkreiszeichen - daher kommen ja unsere Sternzeichen. Das tut er allerdings auch noch jeden Monat. Und von den unterschiedlichen Tierkreiszeichen leiten sich unterschiedliche tendenzen ab - an einem tag ist zb so etwas wie aussäen begünstigt, an einem anderen nicht, an bestimmten tagen muss man jäten, damit kein unkraut nach kommt. es gibt auch eine tendenz bei der geschlägertes holz nicht brennt - das hat man früher dann zum hausbau verwendet -und die häuser waren echt sensationell nicht-brennbar.
Das geht jetzt aber nicht nur mit dem garten - sondern auch mit dem eigenen Körper. jedem tierkreiszeichen sind bestimmte Organe oder Körperteile zugeordnet und man kann dann ganz gezielt positiv auf den eigenen Körper einwirken. widder beginnt beim kopf und fische endet bei den füssen. so kann man in einem monat dem ganzen körper gutes tun.
und da setzt jetzt die "tagesmagie" an - unsere gäste bekommen am vorabend eine information über die tendenz des nächsten tages. und dann am nächsten tag einen tipp oder auch etwas zum essen oder trinken, dass die jeweilige tendenz unterstützt. also morgen zb. ist ein waagetag - gut für hüfte, niere und blase und für die kreativität. unser tipp für morgen - "kleine mutproben stärken die nieren" - also am besten tun, wovor man sich sonst fürchtet.
übermorgen ist auch noch waage, da gibt's dann was für die kreativität - ein mandala nämlich.
ich find das eine coole sache. und bis jetzt läuft's auch ganz gut. kann man natürlich noch nichts sagen - aber ich bin total glücklich damit.
Das geht jetzt aber nicht nur mit dem garten - sondern auch mit dem eigenen Körper. jedem tierkreiszeichen sind bestimmte Organe oder Körperteile zugeordnet und man kann dann ganz gezielt positiv auf den eigenen Körper einwirken. widder beginnt beim kopf und fische endet bei den füssen. so kann man in einem monat dem ganzen körper gutes tun.
und da setzt jetzt die "tagesmagie" an - unsere gäste bekommen am vorabend eine information über die tendenz des nächsten tages. und dann am nächsten tag einen tipp oder auch etwas zum essen oder trinken, dass die jeweilige tendenz unterstützt. also morgen zb. ist ein waagetag - gut für hüfte, niere und blase und für die kreativität. unser tipp für morgen - "kleine mutproben stärken die nieren" - also am besten tun, wovor man sich sonst fürchtet.
übermorgen ist auch noch waage, da gibt's dann was für die kreativität - ein mandala nämlich.
ich find das eine coole sache. und bis jetzt läuft's auch ganz gut. kann man natürlich noch nichts sagen - aber ich bin total glücklich damit.
Donnerstag, 17. April 2008
Das Ironman-Prinzip - Roadshow der Jungen Wirtschaft
ja, das war wieder mal eine colle sache. und ein vortrag, der von anfang bis ende total interessant war. günter kopp - der vortragende - ist mentaltrainer und betreut anscheinend viele ironman-teilnehmer.
in seinem vortrag hat er erklärt, wie sich diese prinzipien des mentaltrainings auf den arbeitsalltag anwenden lassen. ich liebe, ja sowas. erstens tut's dem ego ja schon gut mit sportlern verglichen zu werden, obwohl man ja selber leider nicht so ganz sportlich ist :-)
und andererseits liebe ich es, dass man so viel selbst in der hand haben kann. bin da ja schon etwas der kontrollfreak - was ich selbst in die hand nehmen kann, will ich auch selbst in die hand nehmen.
und grade bei so sachen, die mir wichtig sind - veränderungen im unternehmen, ernährungsgewohnheiten umstellen, die 5 Elemente Prüfung machen, ein bewegungsprogramm entwickeln, das mir spass macht - suche ich immer nach "tricks" oder hilfsmitteln, die mir helfen bei der stange zu bleiben.
hab oft nicht soviel durchhaltevermögen - ich war schon im turnunterricht eher ein sprinter als ein langstreckenläufer :-)
auf alle fälle hat herr kopp über möglichkeiten gesprochen, sich selbst sozusagen beim Durchhalten zu helfen. es war nicht nur sehr interessant - sondern sehr lebendig gestaltet.
er muss irgendwo aus niederösterreich kommen, und mit seiner lebendigen art des vortrags und den vielen scherzen, hab ich irgendwie das gefühl gehabt in einem sehr guten österreichischen Kabarett zu sitzen. er hat sich einmal auf bernhard ludwig bezogen und irgendwie war's ein bisschen so :-) viel zum lachen und was gelernt - perfekt.
danach gab's noch cocktails - herr kopp hat ja vermutet, es gäbe auch leute im publikum, die nur deshalb kommen, schon möglich ... :-) hätt' ich auch noch gerne mitgemacht - war noch nie was einzuwenden gegen einen guten Caipi - aber ich war mit dem auto da und fahr' sowieso nicht gern in der nacht
alles in allem eine echt gelungene und coole veranstaltung
in seinem vortrag hat er erklärt, wie sich diese prinzipien des mentaltrainings auf den arbeitsalltag anwenden lassen. ich liebe, ja sowas. erstens tut's dem ego ja schon gut mit sportlern verglichen zu werden, obwohl man ja selber leider nicht so ganz sportlich ist :-)
und andererseits liebe ich es, dass man so viel selbst in der hand haben kann. bin da ja schon etwas der kontrollfreak - was ich selbst in die hand nehmen kann, will ich auch selbst in die hand nehmen.
und grade bei so sachen, die mir wichtig sind - veränderungen im unternehmen, ernährungsgewohnheiten umstellen, die 5 Elemente Prüfung machen, ein bewegungsprogramm entwickeln, das mir spass macht - suche ich immer nach "tricks" oder hilfsmitteln, die mir helfen bei der stange zu bleiben.
hab oft nicht soviel durchhaltevermögen - ich war schon im turnunterricht eher ein sprinter als ein langstreckenläufer :-)
auf alle fälle hat herr kopp über möglichkeiten gesprochen, sich selbst sozusagen beim Durchhalten zu helfen. es war nicht nur sehr interessant - sondern sehr lebendig gestaltet.
er muss irgendwo aus niederösterreich kommen, und mit seiner lebendigen art des vortrags und den vielen scherzen, hab ich irgendwie das gefühl gehabt in einem sehr guten österreichischen Kabarett zu sitzen. er hat sich einmal auf bernhard ludwig bezogen und irgendwie war's ein bisschen so :-) viel zum lachen und was gelernt - perfekt.
danach gab's noch cocktails - herr kopp hat ja vermutet, es gäbe auch leute im publikum, die nur deshalb kommen, schon möglich ... :-) hätt' ich auch noch gerne mitgemacht - war noch nie was einzuwenden gegen einen guten Caipi - aber ich war mit dem auto da und fahr' sowieso nicht gern in der nacht
alles in allem eine echt gelungene und coole veranstaltung
Mittwoch, 16. April 2008
Mond in der Jungfrau - was kann ich mir gutes tun?
Heute ist der Mond in der Jungfrau. muss man auch erst mal draufkommen - gott sei dank hat sich meine mum zu weihnachten einen Mondkalender gewünscht, dann weiß ich wenigstens wo ich nachschauen kann.
auf alle fälle hab ich heute gelernt, dass man an Jungfrautagen besonders für Verdauung und Stoffwechsel sorgen kann. das heißt alles, was ich mir da gutes tue wirkt besonders - aber auch alles, was sich nicht so positiv auswirkt.
Das würde aus meiner Sicht jetzt folgendes bedeuten: erstens einmal sogenannte "Essenshygiene" - dem Magen zwischen den mahlzeiten mind 3 Stunden Pause gönnen, nicht ständig essen, nicht zu spät und nicht zu fett essen. Zusätzlich könnte man noch was für die Verdauungsförderung tun - also ballaststoffreiche Ernährung (Vollkornbrot statt Weißbrot, Vollkorngetreide, Gemüse). Außerdem fördern frische Kräuter die Verdaulichkeit der Nahrung. Gut auch Kümmel, Majoran und Ingwer - kann man zum Kochen verwenden, vor allem bei Schwerverdaulichem. Kümmeltee und Majorantee wirken auch verdauungsfördernd und außerdem karminativ.
Das heißt auch, dass - allgemein - wenn man mal was Schwerverdauliches ißt, es besser ist danach Kümmel- oder Majorantee zu trinken und nicht Schnaps. Es hat sich ja auch erwiesen, dass die Erleichterung nach dem Schnapstrinken nicht daher kommt, dass die Verdauung gefördert wird, sondern dass der Schnaps die Magen quasi betäubt und man das Völlegefühl einfach nicht mehr spürt.
Übrigens: für Kümmel- oder Majorantee einfach mit heißem Wasser aufgießen, Majorantee am besten abseihen, Kümmel kann man sogar mitessen.
Am besten trinkt man dann auch warmes Wasser anstatt kaltem oder Mineralwasser - is auch für das Verdauungssystem besser.
auf alle fälle hab ich heute gelernt, dass man an Jungfrautagen besonders für Verdauung und Stoffwechsel sorgen kann. das heißt alles, was ich mir da gutes tue wirkt besonders - aber auch alles, was sich nicht so positiv auswirkt.
Das würde aus meiner Sicht jetzt folgendes bedeuten: erstens einmal sogenannte "Essenshygiene" - dem Magen zwischen den mahlzeiten mind 3 Stunden Pause gönnen, nicht ständig essen, nicht zu spät und nicht zu fett essen. Zusätzlich könnte man noch was für die Verdauungsförderung tun - also ballaststoffreiche Ernährung (Vollkornbrot statt Weißbrot, Vollkorngetreide, Gemüse). Außerdem fördern frische Kräuter die Verdaulichkeit der Nahrung. Gut auch Kümmel, Majoran und Ingwer - kann man zum Kochen verwenden, vor allem bei Schwerverdaulichem. Kümmeltee und Majorantee wirken auch verdauungsfördernd und außerdem karminativ.
Das heißt auch, dass - allgemein - wenn man mal was Schwerverdauliches ißt, es besser ist danach Kümmel- oder Majorantee zu trinken und nicht Schnaps. Es hat sich ja auch erwiesen, dass die Erleichterung nach dem Schnapstrinken nicht daher kommt, dass die Verdauung gefördert wird, sondern dass der Schnaps die Magen quasi betäubt und man das Völlegefühl einfach nicht mehr spürt.
Übrigens: für Kümmel- oder Majorantee einfach mit heißem Wasser aufgießen, Majorantee am besten abseihen, Kümmel kann man sogar mitessen.
Am besten trinkt man dann auch warmes Wasser anstatt kaltem oder Mineralwasser - is auch für das Verdauungssystem besser.
Dienstag, 15. April 2008
Ist das dann noch Pressefreiheit?
In letzter Zeit werden mir - als Unternehmen - immer öfter sogenannte redaktionelle Beiträge in verschiedenen Magazinen angeboten. Das bedeutet, das Magazin schreibt über mein Unternehmen, ich bezahle dafür und habe dadurch auch einen gewissen Einfluss auf den Inhalt.
Für mich als Unternehmerin fällt das eigentlich in den Bereich Werbung, für den Leser ist es aber nicht als solche erkennbar.
Die "Virginia Declaration of Rights" - ein Dokument, das immerhin das Verständnis für Demokratie in der ganzen westlichen Welt mitgeprägt hat - zählt die Pressefreiheit zu den unveräußerlichen Menschenrechten.
Ist das dann noch Pressefreiheit, wenn sich die PR- und Werbung(abhängige) Presse dem Druck des Kapitals unterwirft? Wer mehr Geld hat kriegt mehr Aufmerksamkeit.
Nimmt sich diese Form des Journalismus dabei nicht jede Form der Unabhängigkeit, eine Unabhängigkeit, die die Aufklärung mühsam erstritten hat. Da ist ja kritischer Journalismus schon von vornherein ausgeschlossen. Der "Auftraggeber" bezahlt ja für den Artikel, also kann er auch etwas erwarten - vorzugsweise etwas, was ihn in positivem Licht erscheinen läßt und was ihm "gefällt".
Na ja, vielleicht brauchen wir ja keinen kritischen Journalismus. Aber ist nicht Kritik manchmal - oder meistens - der einzige Motor der Veränderung?
Vielleicht brauchen wir auch keine Veränderung, aber Stillstand ist Tod.
Ansonsten verliert ja auch das Web 2.0 - materieller Ausdruck der Meinungs- und Redefreiheit - jede Grundlage. Ja wir brauchen Kritik und Auseinandersetzung, um uns immer genauer zu definieren und auszudrücken. Und wir brauchen kritischen Journalismus auch als ein Instrument der Kontrolle öffentlicher, politischer und gesellschaftlicher Ereignisse.
Natürlich habe ich diese Entwicklung noch nicht bei Tageszeitungen festgestellt. Dennoch finde ich diesen Ansatz bedenklich. Wo bleiben denn da die schillernden, idealistischen Originale aus der Anfangszeit der Presse?
Und was ist schon ein Leben ohne schillernde, idealistische Individuen?
Für mich als Unternehmerin fällt das eigentlich in den Bereich Werbung, für den Leser ist es aber nicht als solche erkennbar.
Die "Virginia Declaration of Rights" - ein Dokument, das immerhin das Verständnis für Demokratie in der ganzen westlichen Welt mitgeprägt hat - zählt die Pressefreiheit zu den unveräußerlichen Menschenrechten.
Ist das dann noch Pressefreiheit, wenn sich die PR- und Werbung(abhängige) Presse dem Druck des Kapitals unterwirft? Wer mehr Geld hat kriegt mehr Aufmerksamkeit.
Nimmt sich diese Form des Journalismus dabei nicht jede Form der Unabhängigkeit, eine Unabhängigkeit, die die Aufklärung mühsam erstritten hat. Da ist ja kritischer Journalismus schon von vornherein ausgeschlossen. Der "Auftraggeber" bezahlt ja für den Artikel, also kann er auch etwas erwarten - vorzugsweise etwas, was ihn in positivem Licht erscheinen läßt und was ihm "gefällt".
Na ja, vielleicht brauchen wir ja keinen kritischen Journalismus. Aber ist nicht Kritik manchmal - oder meistens - der einzige Motor der Veränderung?
Vielleicht brauchen wir auch keine Veränderung, aber Stillstand ist Tod.
Ansonsten verliert ja auch das Web 2.0 - materieller Ausdruck der Meinungs- und Redefreiheit - jede Grundlage. Ja wir brauchen Kritik und Auseinandersetzung, um uns immer genauer zu definieren und auszudrücken. Und wir brauchen kritischen Journalismus auch als ein Instrument der Kontrolle öffentlicher, politischer und gesellschaftlicher Ereignisse.
Natürlich habe ich diese Entwicklung noch nicht bei Tageszeitungen festgestellt. Dennoch finde ich diesen Ansatz bedenklich. Wo bleiben denn da die schillernden, idealistischen Originale aus der Anfangszeit der Presse?
Und was ist schon ein Leben ohne schillernde, idealistische Individuen?
Dienstag, 8. April 2008
Web 2.0 Möglichkeiten und Medien
also da ergeben sich ja doch jetzt möglichkeiten, die ich bisher nicht für möglich gehalten hätte. schon mal, das mich interessante leute auf xing gefunden haben und ich jetzt schon ein kleines netzwerk habe. da hab ich auch zum ersten mal einen kleinen einblick ins web 2.0 bekommen, glaub ich. vielleicht ergibt sich da jetzt endlich auch die erfüllung eines langgehegten traumes - interessante gespräche und diskussionen. im alltag - zumindest bei mir - gelingt das ja eher selten, weil solche überlegungen sagen wir philosophischer art meistens von alltagsangelegenheiten überlagert werden. der gedankenaustausch mit anderen über abstrakte inhalte geht mir aber total ab. in der schule hat's da zumindest noch die aufsätze und so gegeben. jetz momentan gibt's meinen blog - aber der ist im moment wohl eher noch für mich. da gibt's ja noch kein feedback. auch wenn ich mit kritik und feedback noch nicht so gut umgehen kann, ich würd's doch gerne lernen - und es ist einfach unabdingbar für mich. sich immer alleine anspornen zu müssen oder der eigenen devil's advocate zu sein, macht auf dauer keinen spass.
ich hab auch das gefühl, dass bei uns generelle, allgemein akzeptierte diskussionsregeln nicht grade weit verbreitet sind. alleine die strukturierung eines arguments, nicht das ich es besser könnte, aber im richtigen umfeld könnte man es halt üben. wär denk ich schon einen schöne herausforderung.
hab jetzt auch mal gelernt, was ein symposion war - eine gruppe von leuten im alten griechenland, einer gibt ein thema vor und die gruppe diskutiert - ich glaube beim essen - über dieses thema. einfach nur so, ohne wirklichen hintergrund - just for the sake of the argument. find ich total cool, is mal eine intelligente, anspruchsvolle beschäftigung - ganz anders als diese idiotischen talkshows.
by the way, wenn ich mir das deutsche fernsehen so anschaue - wenn ich nicht davon ausgehen müßte, das es so was nicht gibt, würde ich sagen, das ist eine verschwörung zur verdummung der bevölkerung. ich meine, die machen das publikum ja dummer, als es eigentlich sein kann. amy sherman-palladino, writer von gilmore girls, hat gesagt:"audiences are as intelligent as you allow them to be". das ist genau der punkt, wie kann man das publikum für so dumm verkaufen. alleine der ton mancher dokumentationen! ich meine der universum-sprecher ist etwas langweilig, aber sein ton vermittelt wenigstens nicht diesen unterton von "drama, drama, drama", wie das vor allem bei den kabel eins dokus fast ständig der fall ist.
vor allem bei den kochdokus; oh mein gott, "kochen ist so eine schwere arbeit, wie normale menschen das nur können. also können köche keine normalen menschen sein, und schon gar nicht die sogenannten starköche - die sind wahrscheinlich übermenschen. alle von denen tun nichts anderes als arbeiten, wahrscheinlich schlafen die auch nicht, denn nach der arbeit müssen sie ja noch party machen, wenn sie jung sind oder wein trinken, wenn sie älter sind". so ein schwachsinn, noch dazu ist bei denen ja schon jeder koch ein starkoch oder ein sternekoch - ein starkoch ist ducasse, bocuse, wagner-bacher, obauers, witzigmann und solche leute - kein 23jähriger, auch wenn er noch soviel geleistet hat. ich streite nicht ab, dass die viel arbeiten und sich sehr anstrengen mussten, um dorthin zu kommen wo sie jetzt sind. aber zu einem starkoch gehört auch eine gewisse reife und gesetztheit, die man sich nicht erarbeiten oder erwerben kann, sondern die daher kommt, dass man immer gleich gut man selbst ist - das man nämlich auch man selbst ist. die "jungen wilden" sind ja sowieso auf mtv-generation getrimmt, vielleicht nicht absichtlich, aber was ist mit all den ringen, tattoos, schwarzen jacken und irokesen oder ziegenbärtchen - all the same - bedeutet alle gleich uninteressant.
das problem von fernsehen und internet ist nämlich auch die notwendigkeit der konformität - ich muss gewisse kriterien erfüllen um interessant zu sein. und diese kriterien sind für alle gleich -also kommen alle gleich heraus. wenn alle die gleichen kriterien erfüllen - und wenn's noch so viele kriterien sind - sind am ende alle gleich. jeder betont seine individualität durch die gleichen dinge - tatoos (und ich liebe tatoos weil ich selber welche habe), silberschmuck, certain kinds of t-shirts, t-shirts over dress shirts, jeans, hairstyle, name... - ohne zu sehen, dass wenn alle das gleiche tun, es nichts mehr mit individualität zu tun hat. und trotzdem suchen die medien nicht mehr nach geschichten im sinne von, was ist einzigartig oder interessantz, - sondern was entspricht diesen kriterien, damit wir möglichst viele leute ansprechen. nix mehr - no risk no fun - keiner geht mehr risiken ein und wundert sich dann, warum die 20er oder die 70er jahre so viel mehr colorfull und lebendig ausschauen als unser jahrzehnt oder auch die 90er.
für mich steht fest, dass das nicht mehr lange so gehen kann - können möglicherweise schon, aber ich für meinen teil - am sick of it. und ich glaub nicht das ich da der einzige bin. ich bin sicher auch nicht der einzige, der weiss, dass man veränderung selber machen muss und nicht auf sie warten kann.
also: große freiheit bedeutet große verantwortung. get up and do it. lieber stehend sterben als kniend leben und lieber in der arena sterben, als nur zuschauen.
ich hab auch das gefühl, dass bei uns generelle, allgemein akzeptierte diskussionsregeln nicht grade weit verbreitet sind. alleine die strukturierung eines arguments, nicht das ich es besser könnte, aber im richtigen umfeld könnte man es halt üben. wär denk ich schon einen schöne herausforderung.
hab jetzt auch mal gelernt, was ein symposion war - eine gruppe von leuten im alten griechenland, einer gibt ein thema vor und die gruppe diskutiert - ich glaube beim essen - über dieses thema. einfach nur so, ohne wirklichen hintergrund - just for the sake of the argument. find ich total cool, is mal eine intelligente, anspruchsvolle beschäftigung - ganz anders als diese idiotischen talkshows.
by the way, wenn ich mir das deutsche fernsehen so anschaue - wenn ich nicht davon ausgehen müßte, das es so was nicht gibt, würde ich sagen, das ist eine verschwörung zur verdummung der bevölkerung. ich meine, die machen das publikum ja dummer, als es eigentlich sein kann. amy sherman-palladino, writer von gilmore girls, hat gesagt:"audiences are as intelligent as you allow them to be". das ist genau der punkt, wie kann man das publikum für so dumm verkaufen. alleine der ton mancher dokumentationen! ich meine der universum-sprecher ist etwas langweilig, aber sein ton vermittelt wenigstens nicht diesen unterton von "drama, drama, drama", wie das vor allem bei den kabel eins dokus fast ständig der fall ist.
vor allem bei den kochdokus; oh mein gott, "kochen ist so eine schwere arbeit, wie normale menschen das nur können. also können köche keine normalen menschen sein, und schon gar nicht die sogenannten starköche - die sind wahrscheinlich übermenschen. alle von denen tun nichts anderes als arbeiten, wahrscheinlich schlafen die auch nicht, denn nach der arbeit müssen sie ja noch party machen, wenn sie jung sind oder wein trinken, wenn sie älter sind". so ein schwachsinn, noch dazu ist bei denen ja schon jeder koch ein starkoch oder ein sternekoch - ein starkoch ist ducasse, bocuse, wagner-bacher, obauers, witzigmann und solche leute - kein 23jähriger, auch wenn er noch soviel geleistet hat. ich streite nicht ab, dass die viel arbeiten und sich sehr anstrengen mussten, um dorthin zu kommen wo sie jetzt sind. aber zu einem starkoch gehört auch eine gewisse reife und gesetztheit, die man sich nicht erarbeiten oder erwerben kann, sondern die daher kommt, dass man immer gleich gut man selbst ist - das man nämlich auch man selbst ist. die "jungen wilden" sind ja sowieso auf mtv-generation getrimmt, vielleicht nicht absichtlich, aber was ist mit all den ringen, tattoos, schwarzen jacken und irokesen oder ziegenbärtchen - all the same - bedeutet alle gleich uninteressant.
das problem von fernsehen und internet ist nämlich auch die notwendigkeit der konformität - ich muss gewisse kriterien erfüllen um interessant zu sein. und diese kriterien sind für alle gleich -also kommen alle gleich heraus. wenn alle die gleichen kriterien erfüllen - und wenn's noch so viele kriterien sind - sind am ende alle gleich. jeder betont seine individualität durch die gleichen dinge - tatoos (und ich liebe tatoos weil ich selber welche habe), silberschmuck, certain kinds of t-shirts, t-shirts over dress shirts, jeans, hairstyle, name... - ohne zu sehen, dass wenn alle das gleiche tun, es nichts mehr mit individualität zu tun hat. und trotzdem suchen die medien nicht mehr nach geschichten im sinne von, was ist einzigartig oder interessantz, - sondern was entspricht diesen kriterien, damit wir möglichst viele leute ansprechen. nix mehr - no risk no fun - keiner geht mehr risiken ein und wundert sich dann, warum die 20er oder die 70er jahre so viel mehr colorfull und lebendig ausschauen als unser jahrzehnt oder auch die 90er.
für mich steht fest, dass das nicht mehr lange so gehen kann - können möglicherweise schon, aber ich für meinen teil - am sick of it. und ich glaub nicht das ich da der einzige bin. ich bin sicher auch nicht der einzige, der weiss, dass man veränderung selber machen muss und nicht auf sie warten kann.
also: große freiheit bedeutet große verantwortung. get up and do it. lieber stehend sterben als kniend leben und lieber in der arena sterben, als nur zuschauen.
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