Samstag, 15. März 2008

ah lebenswert

ah, jetz is mir glaub ich ein licht aufgegangen. sucht auch nach dem text - nicht dem titel. wobei sich hier natürlich die frage stellt, warum ich lebenswert als titel gewählt habe - ja, man fragt sich. vor allem, wohl weil ich finde das, die fähigkeit zu denken und zu reflektieren das leben lebenswert macht. um gottes willen, wäre mir fad, wenn ich nicht so viele daten wie möglich bearbeiten würde.
eines meiner lieblingsbücher ist "the road less traveled" von m. scott peck und was mir da vor allem in erinnerung geblieben ist, ist folgendes:
er sagt, es ist ihm aufgefallen, dass die meisten patienten die therapie zu früh beenden, weil sie sich nicht vollständig entwickeln wollen "dann müsste ich ja die ganze zeit denken" - yeah, right and that's the beauty of it. das ist doch eigentlich die totale freiheit - wenn ich der herr meiner gedanken und gefühle bin und nicht von ihnen beherrscht werde. sure, this means constant learning - but everything else must be total boring, don't you think.
die sache, das eigene leben selber in der hand haben - nichs cooleres kann ich mir vorstellen, really.
maybe this is just me, who i am, i love difficult and complicated things. things that are easy are boring. mittelmäßigkeit ist keine option.
striving for excellence.

bloggen 1.1

ich finde heute keinen interessanten blog für mich. gibt's da nur einfache themen, suche ich zu kompliziert? was heißt authentischer inhalt? hab ich ja auch nichts davon wenn's einfach im netz herumschwirrt. wirklich interessant ist das ja nur, wenn man sich austauschen kann, verdammt. aber ich check's einfach nicht.
die hotelbewertungesseiten sind momentan noch uninteressant, ich mein gut zu wissen und so, aber ich trag mich sicher nicht selber ein. kärnten kommt ja kaum vor und kötschach-mauthen schon erst recht nicht.
frage 2: was sind meine stärken?
schnelles lernen - darüber vergesse ich auch die zeit, aber ich find kaum jemanden mit dem ich mich dann ernsthaft austauschenkann, was für die weiterentwicklung schon eher entscheidend wäre.
dreaming out - sobald ich die muse dazu habe
hinterfragen - alles und immer
taking nothing for granted - as far as humanly possible
research - i love doing research
research-ergebnisse umsetzen - konnte ich früher überhaupt nicht, aber klappt jetzt immer besser
krafttrainig - ich liebe meine hanteln, könnte ich stundenlang machen

thing is just - can you make a living from that

Mittwoch, 12. März 2008

immer wieder die gleiche frage

im rahmen meiner web 2.0 recherchen hab ich eine erschreckende erkenntnis gemacht. immer wieder muss ich mir die gleiche frage stellen: wer bin ich eigentlich? was - außer meiner arbeit - definiert mich eigentlich? tragischerweise kann man das auch auf die firma umlegen. wir haben anscheinend nach außen kein profi.
ich als person kann eigentlich keine hobbies angeben. alles woran ich denke ist arbeit, weiterentwicklung, persönlichkeitsentwicklung. ich scheine außer fernsehen nichts zu tun, was keinen immanenten sinn erfüllt. nichts was man einfach nur tut, einfach um es zu tun, ohne sich zu fragen, ob andere das jetzt gut finden oder ob das jetzt sinn macht. oder ohne das ein großartiges ergebnis herauskommen muss.
ich tu mir im moment schon schwer zu sagen, was ich gerne tue - außer schlafen, essen und fernsehen. glaube nicht, dass das ideal ist und ich würde mir auch was anderes wünschen. frage mich halt momentan, wie ich das anstellen soll.

Dienstag, 4. März 2008

Wintereinbruch in Kötschach-Mauthen

na wer hätte das gedacht - 4. März, gestern 15 ° und heute dicker Schneefall. gestern hab ich mich noch lustig gemacht, wenn wieder jemand davon angefangen hat. vielleicht wird das ja für unsere Gäste doch noch was mit dem Schifahren. wär auf jeden fall zu wünschen. eigentlich ist mir jetzt nur fad, warte auf einen termin und der ist schon fast eine stunde überfällig. das mag ich ja überhaupt nicht. gut das wetter wird da auch mitspielen, aber ich sitze hier und warte obwohl ich eigentlich frei habe.
mal schauen ob's foren oder so übers schiwetter gibt, wär doch sicher interessant.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Verzicht - Genuss der Vernunft

Warum finde ich Verzicht eigentlich so lohnenswert? weil er mir freiheit gibt. ich brauche nicht mehr allen dingen, möglichkeiten, ... nachzulaufen. ich kann mich auf mich konzentrieren. das bezieht sich natürlich nur auf materielle dinge, aber für den moment ist das auch alles was uns wirklich interessiert. ich will mein leben geniessen, genauso wie jeder andere auch. und ich erkenne dabei ein hohes mass an eigenverantwortung. ich bin selbst dafür verantwortlich, dass ich mein leben genießen kann. das bedeutet ständige weiterentwicklung, ständiges lernen und angleichen an neue situationen. es bedeutet sich nicht anzulügen und der wahrheit - auch wenn sie unangenehm ist - ins gesicht zu schauen. für mich bedeutet dass auch zu erkennen, dass nicht das anhäufen von gütern und erfahrungen glück und genuss ausmacht.
verwenden wir da genuss nicht überhaupt falsch? was bedeutet genuß eigentlich - momentan habe ich das gefühl genuss ist hauptsächlich - wenn nicht überhaupt nur - mit zu viel verbunden. genuss scheint zu bedeuten - die vernunft über bord werfen. aber ich kann mir kaum vorstellen, dass das wirklich genuss ist. ist nicht genuss vielmehr hingabe, annehmen des moments, carpe diem mit allen begrenzungen? buddha sagt "leben ist leiden", das bedeutet ja nicht wirklich, dass man ständig leidet, sondern es bedeutet, das das leben grenzen hat, die ich nicht ändern kann. Nur durch das annehmen, akzeptieren dieser grenzen können sie transzendiert werden, und dann ist man wirklich frei. Freiheit bedeutet sich nicht einengen zu lassen, aber es bedeutet in den seltensten fällen - zumindest was das leben betrifft - dass man die grenzen einfach einreisst. es bedeutet das zu ändern, was man ändern kann, das zu akzeptieren, was man nicht ändern kann und jeden tag um die weisheit zu beten, zwischen beiden unterscheiden zu können.

was aber bedeutet das jetzt für die firma? welches schlagwort kann man dem geben? Freiheit? Frieden? und vor allem, wie kann man den esoterischen Beigeschmack vermeiden?

der punkt ist doch auch, wie können wir diesen mehrwert für den gast erfahrbar machen?

Donnerstag, 10. Januar 2008

Durchatmen

Weihnachten vorbei - war schon nicht ganz ohne. Schön viel arbeit, auch wenn ich jetzt müde bin, das könnte ruhig immer so sein. Alles andere is eh fad
natürlich ist es jetzt einmal schön wieder durchzuatmen und wieder mal den Kopf frei zu bekommen. Man muss ja schon auch über die Geschehnisse ein bisschen reflektieren können.
Es ist schön zu sehen, dass wir alle - als firma und als team - jetzt fortschritte machen, und es ist vor allem für mich schön zu sehen, dass die massnahmen, die ich ergriffen habe - auch wenn sie manchmal sehr unangenehm (für mich oder für andere) waren, doch zu den gewünschten ergebnissen führen.
vor allem über das empowerment der unteren levels bin ich sehr froh. da liegt sehr viel potential drinn. wenn die oberen levels keinen druck von unten haben, werden sie träge und unbeweglich - meiner meinung nach. konkurrenz ist etwas sehr belebendes, wenn sie zivilisiert ausgetragen wird.
auch meine position hat sich stark verbessert. es ist mir gelungen, meine ansichten und vorstellungen in die firma einzuarbeiten, was unerlässlich für mich ist - anders kann ich nicht arbeiten. natürlich ist da erst der anfang gesetzt, aber das ist ja auch schon mal ein großes stück arbeit.
ich bin also im großen und ganzen sehr zufrieden, wenn ich jetzt noch einmal einen tag zu ausruhen kriege, ist überhaupt die welt wieder in ordnung

Donnerstag, 13. Dezember 2007

The L Word

for over a week i'm now watching "the l-word" season 1 like all the time. it's amazing how it touches me. really like nothing else i've ever seen before. it is so intelligent and artsy without ever being unreal. in fact i perceive it as extremely real. real not in the sense that it has anything to do with my life, but in that i wish my life had more of its quality. of course to think that it could is also quite scary. i feel like the more i go there the less connection will i have with the people around me. and i already do not really have the greatest of connections. the fact that now i have more relationships and more friends - in my opinion - results from the fact that i learned to behave in a less threatening way. i learned to tune it down without really freaking our. of course now after watching this i am kind of freaking out. i miss intelectual equals, i'm not saying that my friends aren't intelligent, but they are not so much interested in thinking and talking about it or they seem to think that they don't have the time. "you think too much" still seems to be a recurring theme in my life, although the people involved have changed. i just think that thinking per se is not what is dangerous, it is what you do with it.
during the time that i was sick i just simply took everything too personally and i did not want to understand that some things sometimes can't be changed. still i value every inside that i had during this time of my life. in fact now i'm very happy about it because it taught me things that some people will never learn. i am a richer personality i have seen so many things and been offered so many opportunities to live my life that now it is far easier for me to understand who i am and what it is that i want. even in times like these when everything seems to be changing i know exactly what to do and how to deal with it. and i am very proud of the security that i gained through these years because i know that i stuck with it and that i walked myself through it - and that i can do it again.
i don't think people around me understand what it means to recover from that kind of illness, especially when it has be going for such a long time. i mean really why should they - i did'nt know until now. it's even hard to describe - i mean the joy alone when you realize that you can do things again that you have not been able to do for years. and then sometimes it's scary because the illness was also a kind of protection that is gone now. once again you have to look at every aspect of your life and have to question everything, which really is a scary thing to do.