Samstag, 17. November 2007

Richard Dawkins: The god delusion

so far, hab ich das so verstanden: er argumentiert doch eigentlich, dass man sich nicht einfach aussuchen kann, was man unter dem Wort "gott" versteht. das es eigentlich nicht der Gott der monotheistischen Religionen ist, wenn ich es als eine undefinierte Energie bezeichne.

bin mir nicht ganz sicher, ob ich dem so zustimme. ich verstehe das konzept der religionen, als eine grenze, die ich mir selbst setze. für mich ist es einfacher, mir vorzustellen, dass es etwas gößeres als mich selbst gibt. das kann helfen, demut zu lernen, und demut ist eine unabdingbare eigenschaft für weiterentwicklung.

außerdem glaube ich, dass es manchmal, wenn man vor einem problem steht, das man nicht alleine lösen kann, notwendig ist, es sozusagen abzugeben - einfach in dem vertrauen, dass es sich schon lösen wird. auch da ist es hilfreich sich etwas oder ein wesen vorzustellen, das größer ist als ich, einfach weil ich mir bei einem solchen wesen ja auch besser vorstellen kann, das es dinge kann, die ich nicht kann. also zum Beispiel das problem lösen zu dem mir nichts mehr einfällt.

natürlich ist das dann ein hilfsmittel, aber ist das nicht egal. wenn's funktioniert ist doch egal wieso. make it work, egal wie.

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