Samstag, 1. Oktober 2011

Wasserwald.at

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Montag, 23. Juni 2008

30 Jahre Sonnleitner - Jubiläumsfest

wow, what a ride. die vorangehende nervosität war absolut angebracht - na ja angebracht. es war schon was besonderes. wir wußten nicht so genau, wie das so gehen wird, haben wir ja auch noch nie gemacht. als dann die burschenschaft die zelte aufgebaut hatte, hab ich mir schon mal kurz überlegt, ob das einen gute idee war - das hat so riesig ausgeschaut - was wenn keiner kommt, hab ich mir gedacht.

aber es war absolut der wahnsinn, die zelten waren voll, die organisation hat funktioniert und die stimmung war der wahnsinn. was mir dann ein bisschen sorgen gemacht hat, war das die leute nicht zum buffet gegangen sind bevor wir die Reden gehalten hatten. und mum war noch immer im interview, gott sei dank konnte ich das ein bisschen beschleunigen. die reden sind auch gut gelaufen. mum hatte sich vorher so wahnsinnig viel gedanken über den inhalt gemacht - zu viele gedanken meiner meinung nach, aber sie hat das dann super hingekriegt. ich hab mich auch wohl dabei gefühlt. dann der bürgermeister - walter - und einer der vizebürgermeister - hubert. beide toll gesprochen, kurz, prägnant und sehr schmeichelhaft :-) und zum schluss herr hanser von der wirtschaftskammer und herwig - in seiner "einzigartigen" art.

und dann hat das mit dem buffet auch endlich geklappt.

abends das 4-gang-menü ist ja schon was, was wir können, aber es war einfach ein langer tag mit großen aufregungen - und viel bier auch für mich :-)

was aber echt der wahnsinn war - domi und wolfgang sind echt in die bresche gesprungen, als wir sie gebraucht haben. die haben super zusammengearbeitet, selbständig koordiniert und die küche perfekt im griff gehabt. außerdem haben sie sich auch noch ums buffet gekümmert und alle zusammengeräukmt. der wahnsinn - perfect team effort, davon kann man nur träumen.

und die mauthner waren voll dabei! ein super fest also.

und ich war am ende des tages zwar total fertig, aber überglücklich. besser hätt's echt nicht laufen können. auch für die familie. war zwar viel arbeit für alle, aber ich glaube alle hatten auch ihren spass und waren einfach glücklich, das alle so super geklappt hat.

die schwestern - meine, mein ich :-) - haben auch echt viel gearbeitet und sich voll rein gehängt. kann man eigentlich nur wahnsinnig dankbar sein dafür. voll cool!!!!!!!!! :-)

und heute ruhetag - für mich, schauen, dass ich wieder zu kräften komme.

Mittwoch, 18. Juni 2008

Eine unbequeme Wahrheit

hab den film bis jetzt noch nicht gesehen. aus heutiger sicht frag ich mich auch wieso. bin allerdings sehr froh, dass ich ihn mir jetzt gekauft habe. wahnsinn, ich weiß nicht, wie man danach noch so weiter machen will, wie bisher - für mich undenkbar.

die darin präsentierten informationen halte ich für absolut richtig. wenn kritiker sagen, dass zb das abschmelzen der polkappen ohne zeitbezug - "in naher zukunft" - präsentiert werden, dann halte ich das für absolut gerechtfertigt. übertreibung for dramatic effect - eine übertreibung um das ausmaß des geschehens zu verdeutlichen. so funktioniert das doch in der literatur und im film auch - übertreibung und vereinfachung um einzelne elemente klar zu machen - und wir sind das gewohnt. ich meine, das macht al gore's vortrag doch auch interessanter als eine dokumentation.

schon "blooddiamond" hat mich total schockiert. klar, das ist ein spielfilm, also eine fiktive geschichte, aber die hintergründe - Blutdiamanten, Bürgerkrieg, Kindersoldaten - ist absolute realität. und eines ist meiner meinung nach auf jeden fall war - unsere zivilisation lebt auf kosten all dieser menschen.

die frage ist nur, was man aus diesem wissen heraus macht. ich weigere mich zu akzeptieren, dass der einzelne nichts tun kann. "can one man make a difference" - ich weiß es nicht, aber untätigkeit ist auf jeden fall noch schlechter.

beeindruckt hat mich in diesem zusammehang auch was harry flournoy in den extras von "glory road" über dick myers gesagt hat. er sagt dick's einstellung sei gewesen: "if you're gonna play in front of me, your gonna play hard every time, because if you don't i want that spot."
deshalb ist meine erste überlegung zu diesem thema: wenn ich schon nicht einzelnen helfen kann, dann muss ich doch zumindest aus meinem leben das beste machen, der beste mensch sein, der ich sein kann, verantwortungsvoll mit dem umgehen, was mir gegeben wurde - mein körper, meine familie, die menschen in meiner umgebung, die umwelt etc.

Samstag, 26. April 2008

Walnussmilch - ein Traum!

Anfang der Woche war der Mond im Skorpion. Das bedeutet man kann sich um Blase, Harnleiter und Sexualorgane kümmern sozusagen :-) Ein Rezept aus der TCM für den Unteren Erwärmer ist Walnussmilch und das ist einfach auch geschmacklich der Hammer.

Walnüsse werden über Nacht in Wasser eingeweicht, dann abgesiehen und mit Milch und Honig aufgekocht. dann nur noch mixen - und warm mit einer Prise zimt servieren.

Perfekt, kann mir kaum was besseres zum Frühstück vorstellen.

man kann auch in der fertigen walnussmilch haferflocken und trockenfrüchte (ungeschwefelt natürlich) ca. 20 min köcheln (dabei immer wieder heißes wasser nachgießen und fleißig rühren, damit nichts anbrennt!)

eine wie ich finde super porridge-variante und ein toller start in den tag. ist natürlich nicht ganz leicht verdaulich, aber absolut süchtigmachend.

Dienstag, 22. April 2008

Wow - das war ein "trip"

erstes wochenende nach dem urlaub wieder offen und meine mum ist nicht da. schon schön zu sehen, dass sie mir mittlerweile so vertraut, dass ich den laden auch alleine schmeissen kann. und auch sehr gut für sie. sie musste ja ihre entscheidungen sonst immer von der firma abhängig machen.

für mich war's auch cool. ist ein tolles gefühl nach den zwei tagen zurückblicken zu können und festzustellen, dass es auf allen ebenen wunderbar geklappt hat. alle anwesenden mitarbeiten haben einen super job gemacht, muss ich echt sagen - bin sehr stolz auf sie. besonders auf burgi, alex und wolfgang. die haben echt moral bewiesen. burgi hat zwei abenddienste gemacht, obwohl sie das ja sonst nicht so gerne mag - und trotz wenig praxis im abendservice hat sie das super gemacht.

und alex und wolfgang haben das wochenende super gemanagt. vor allem auch am sonntag mittag - das war ja schon ziemlich stressig. 6 reservierungen und im endeffekt 25 gäste. das ist schon nicht ohne, aber sie waren sehr ruhig, konzentriert und super organisiert.

da hat's uns nur in der küche etwas zerlegt. wir waren nur zu zweit - dominique und ich - und das is schon nicht viel für 25 leute. aber es ist echt cool, wenn man es dann schafft ruhig zu bleiben - und auch sieht dass es den anderen gelingt - und dann nach getaner arbeit "zurück"schaut und sieht was man gemeinsam geschafft hat. wirklich ein total cooles gefühl - is schon in etwa wie beim ironman :-)

auch vater war eine große hilfe - und es hat mich gefreut, dass auch er dem team vertraut und uns das zugetraut hat.

also, kann man nicht anders sagen - was a ride.
jetz bin ich zwar etwas fertig - viel zu tun war schon, mit all den anderen tätigkeiten, die ich ja trotzdem machen muss, aber die befriedigung is halt auch durch nichts aufzuwiegen.

Samstag, 19. April 2008

Pommes frites selbstgemacht vs. McCain :-)

Ein eher seltener Moment - ein Gast bestellt Wiener Schnitzel mit Pommes frites. Kommt bei uns jetzt nicht wirklich jeden Tag vor. Klar verwenden wir dann auch die Tiefkühl-Pommes. aber nicht, weil das unbedingt notwendig ist. Man kann pommes schon auch selber machen. dauert halt ein bisschen länger - und ist um sooooooooo viel besser.

witzigerweise mögen das, aber die meisten leute nicht. man merkt schon, dass bei selbst gemachten irgendetwas anders ist. und sie schmecken auch viel mehr nach kartoffel.

ich meine - nicht das die dann viel gesünder werden. die werden schon auch zweimal frittiert. also fett kommt genug dazu. aber ich finde sie halt wirklich einzigartig. kriegt man ja bei uns nirgendwo. und genau das würde es auch so extrem cool machen. und sie schauen natürlich auch "handmade" aus - kann man einfach nicht anders sagen - COOL.

hab vor kurzem auch einen bericht im fernsehen darüber gesehen. in belgien gibt's anscheinend viele imbissbuden, die selbstgemachte pommes frites anbieten. das scheint da zur kultur zu gehören. sie haben da dann auch so einen test gemacht - sie haben passanten fertig-pommes und selbstgemacht zum kosten gegeben und sie dann gefragt welche ihnen besser schmecken (natürlich ohne ihnen zu sagen was was ist).

war nicht so wirklich eindeutig das ergebnis. man kann sagen, die fertig-pommes hatten eine kleine mehrheit. woraus ich schließe, dass selbstgemachte halt was für liebhaber sind.

jetz ist das halt schon so - wer zu uns kommt und ein wiener schnitzel bestellt, glaub ich würd auch nicht so auf die selbstgemachten stehen. (hab das mal mit kindern probiert - notgedrungen, weil ich keine tiefkühl-pommes mehr hatte. bin voll durchgefallen, aber so richtig mit pauken und trompeten.)

also bleibt mir halt doch nichts als weiter von selbstgemachten pommes zu träumen :-)

zum abschluss noch die "bedienungsanleitung":

man schneidet rohe, speckige erdäpfel in stifte - so wie pommes halt (kann man sogar ein bisschen dicker halten - das schmeckt mir noch besser).
dann werden sie zweimal frittiert. beim ersten mal ist dabei das öl etwas kälter als beim zweiten mal (ich mein heiss muss es schon immer sein ;-))

tim mälzer hat da auch ein sehr gutes und praktikables rezept in "born to cook 2" (da stehn glaub ich sogar die temperaturen für die 2 frittiergänge dabei, davon hab ich nämlich keine ahnung)

und dann salzen und essen!

tim hat da auch selbstgemachtes ketchup dabei - das muss ich auch unbedingt mal ausprobieren.

Freitag, 18. April 2008

Tagesmagie - im Rhythmus mit dem Mond

vor ein paar tagen haben wir mit einer unserer neuen Innovationen begonnen - der "Tagesmagie". Hintergrund sind der Mond und die Tierkreiszeichen. Für alle, die noch nie was davon gehört haben. Der Mond durchläuft in einem Jahr ja bekanntlich alle Tierkreiszeichen - daher kommen ja unsere Sternzeichen. Das tut er allerdings auch noch jeden Monat. Und von den unterschiedlichen Tierkreiszeichen leiten sich unterschiedliche tendenzen ab - an einem tag ist zb so etwas wie aussäen begünstigt, an einem anderen nicht, an bestimmten tagen muss man jäten, damit kein unkraut nach kommt. es gibt auch eine tendenz bei der geschlägertes holz nicht brennt - das hat man früher dann zum hausbau verwendet -und die häuser waren echt sensationell nicht-brennbar.

Das geht jetzt aber nicht nur mit dem garten - sondern auch mit dem eigenen Körper. jedem tierkreiszeichen sind bestimmte Organe oder Körperteile zugeordnet und man kann dann ganz gezielt positiv auf den eigenen Körper einwirken. widder beginnt beim kopf und fische endet bei den füssen. so kann man in einem monat dem ganzen körper gutes tun.

und da setzt jetzt die "tagesmagie" an - unsere gäste bekommen am vorabend eine information über die tendenz des nächsten tages. und dann am nächsten tag einen tipp oder auch etwas zum essen oder trinken, dass die jeweilige tendenz unterstützt. also morgen zb. ist ein waagetag - gut für hüfte, niere und blase und für die kreativität. unser tipp für morgen - "kleine mutproben stärken die nieren" - also am besten tun, wovor man sich sonst fürchtet.
übermorgen ist auch noch waage, da gibt's dann was für die kreativität - ein mandala nämlich.

ich find das eine coole sache. und bis jetzt läuft's auch ganz gut. kann man natürlich noch nichts sagen - aber ich bin total glücklich damit.

Donnerstag, 17. April 2008

Das Ironman-Prinzip - Roadshow der Jungen Wirtschaft

ja, das war wieder mal eine colle sache. und ein vortrag, der von anfang bis ende total interessant war. günter kopp - der vortragende - ist mentaltrainer und betreut anscheinend viele ironman-teilnehmer.
in seinem vortrag hat er erklärt, wie sich diese prinzipien des mentaltrainings auf den arbeitsalltag anwenden lassen. ich liebe, ja sowas. erstens tut's dem ego ja schon gut mit sportlern verglichen zu werden, obwohl man ja selber leider nicht so ganz sportlich ist :-)
und andererseits liebe ich es, dass man so viel selbst in der hand haben kann. bin da ja schon etwas der kontrollfreak - was ich selbst in die hand nehmen kann, will ich auch selbst in die hand nehmen.
und grade bei so sachen, die mir wichtig sind - veränderungen im unternehmen, ernährungsgewohnheiten umstellen, die 5 Elemente Prüfung machen, ein bewegungsprogramm entwickeln, das mir spass macht - suche ich immer nach "tricks" oder hilfsmitteln, die mir helfen bei der stange zu bleiben.
hab oft nicht soviel durchhaltevermögen - ich war schon im turnunterricht eher ein sprinter als ein langstreckenläufer :-)

auf alle fälle hat herr kopp über möglichkeiten gesprochen, sich selbst sozusagen beim Durchhalten zu helfen. es war nicht nur sehr interessant - sondern sehr lebendig gestaltet.
er muss irgendwo aus niederösterreich kommen, und mit seiner lebendigen art des vortrags und den vielen scherzen, hab ich irgendwie das gefühl gehabt in einem sehr guten österreichischen Kabarett zu sitzen. er hat sich einmal auf bernhard ludwig bezogen und irgendwie war's ein bisschen so :-) viel zum lachen und was gelernt - perfekt.

danach gab's noch cocktails - herr kopp hat ja vermutet, es gäbe auch leute im publikum, die nur deshalb kommen, schon möglich ... :-) hätt' ich auch noch gerne mitgemacht - war noch nie was einzuwenden gegen einen guten Caipi - aber ich war mit dem auto da und fahr' sowieso nicht gern in der nacht

alles in allem eine echt gelungene und coole veranstaltung

Mittwoch, 16. April 2008

Mond in der Jungfrau - was kann ich mir gutes tun?

Heute ist der Mond in der Jungfrau. muss man auch erst mal draufkommen - gott sei dank hat sich meine mum zu weihnachten einen Mondkalender gewünscht, dann weiß ich wenigstens wo ich nachschauen kann.
auf alle fälle hab ich heute gelernt, dass man an Jungfrautagen besonders für Verdauung und Stoffwechsel sorgen kann. das heißt alles, was ich mir da gutes tue wirkt besonders - aber auch alles, was sich nicht so positiv auswirkt.
Das würde aus meiner Sicht jetzt folgendes bedeuten: erstens einmal sogenannte "Essenshygiene" - dem Magen zwischen den mahlzeiten mind 3 Stunden Pause gönnen, nicht ständig essen, nicht zu spät und nicht zu fett essen. Zusätzlich könnte man noch was für die Verdauungsförderung tun - also ballaststoffreiche Ernährung (Vollkornbrot statt Weißbrot, Vollkorngetreide, Gemüse). Außerdem fördern frische Kräuter die Verdaulichkeit der Nahrung. Gut auch Kümmel, Majoran und Ingwer - kann man zum Kochen verwenden, vor allem bei Schwerverdaulichem. Kümmeltee und Majorantee wirken auch verdauungsfördernd und außerdem karminativ.
Das heißt auch, dass - allgemein - wenn man mal was Schwerverdauliches ißt, es besser ist danach Kümmel- oder Majorantee zu trinken und nicht Schnaps. Es hat sich ja auch erwiesen, dass die Erleichterung nach dem Schnapstrinken nicht daher kommt, dass die Verdauung gefördert wird, sondern dass der Schnaps die Magen quasi betäubt und man das Völlegefühl einfach nicht mehr spürt.

Übrigens: für Kümmel- oder Majorantee einfach mit heißem Wasser aufgießen, Majorantee am besten abseihen, Kümmel kann man sogar mitessen.

Am besten trinkt man dann auch warmes Wasser anstatt kaltem oder Mineralwasser - is auch für das Verdauungssystem besser.

Dienstag, 15. April 2008

Ist das dann noch Pressefreiheit?

In letzter Zeit werden mir - als Unternehmen - immer öfter sogenannte redaktionelle Beiträge in verschiedenen Magazinen angeboten. Das bedeutet, das Magazin schreibt über mein Unternehmen, ich bezahle dafür und habe dadurch auch einen gewissen Einfluss auf den Inhalt.
Für mich als Unternehmerin fällt das eigentlich in den Bereich Werbung, für den Leser ist es aber nicht als solche erkennbar.
Die "Virginia Declaration of Rights" - ein Dokument, das immerhin das Verständnis für Demokratie in der ganzen westlichen Welt mitgeprägt hat - zählt die Pressefreiheit zu den unveräußerlichen Menschenrechten.
Ist das dann noch Pressefreiheit, wenn sich die PR- und Werbung(abhängige) Presse dem Druck des Kapitals unterwirft? Wer mehr Geld hat kriegt mehr Aufmerksamkeit.
Nimmt sich diese Form des Journalismus dabei nicht jede Form der Unabhängigkeit, eine Unabhängigkeit, die die Aufklärung mühsam erstritten hat. Da ist ja kritischer Journalismus schon von vornherein ausgeschlossen. Der "Auftraggeber" bezahlt ja für den Artikel, also kann er auch etwas erwarten - vorzugsweise etwas, was ihn in positivem Licht erscheinen läßt und was ihm "gefällt".
Na ja, vielleicht brauchen wir ja keinen kritischen Journalismus. Aber ist nicht Kritik manchmal - oder meistens - der einzige Motor der Veränderung?
Vielleicht brauchen wir auch keine Veränderung, aber Stillstand ist Tod.
Ansonsten verliert ja auch das Web 2.0 - materieller Ausdruck der Meinungs- und Redefreiheit - jede Grundlage. Ja wir brauchen Kritik und Auseinandersetzung, um uns immer genauer zu definieren und auszudrücken. Und wir brauchen kritischen Journalismus auch als ein Instrument der Kontrolle öffentlicher, politischer und gesellschaftlicher Ereignisse.
Natürlich habe ich diese Entwicklung noch nicht bei Tageszeitungen festgestellt. Dennoch finde ich diesen Ansatz bedenklich. Wo bleiben denn da die schillernden, idealistischen Originale aus der Anfangszeit der Presse?
Und was ist schon ein Leben ohne schillernde, idealistische Individuen?

Dienstag, 8. April 2008

Web 2.0 Möglichkeiten und Medien

also da ergeben sich ja doch jetzt möglichkeiten, die ich bisher nicht für möglich gehalten hätte. schon mal, das mich interessante leute auf xing gefunden haben und ich jetzt schon ein kleines netzwerk habe. da hab ich auch zum ersten mal einen kleinen einblick ins web 2.0 bekommen, glaub ich. vielleicht ergibt sich da jetzt endlich auch die erfüllung eines langgehegten traumes - interessante gespräche und diskussionen. im alltag - zumindest bei mir - gelingt das ja eher selten, weil solche überlegungen sagen wir philosophischer art meistens von alltagsangelegenheiten überlagert werden. der gedankenaustausch mit anderen über abstrakte inhalte geht mir aber total ab. in der schule hat's da zumindest noch die aufsätze und so gegeben. jetz momentan gibt's meinen blog - aber der ist im moment wohl eher noch für mich. da gibt's ja noch kein feedback. auch wenn ich mit kritik und feedback noch nicht so gut umgehen kann, ich würd's doch gerne lernen - und es ist einfach unabdingbar für mich. sich immer alleine anspornen zu müssen oder der eigenen devil's advocate zu sein, macht auf dauer keinen spass.

ich hab auch das gefühl, dass bei uns generelle, allgemein akzeptierte diskussionsregeln nicht grade weit verbreitet sind. alleine die strukturierung eines arguments, nicht das ich es besser könnte, aber im richtigen umfeld könnte man es halt üben. wär denk ich schon einen schöne herausforderung.

hab jetzt auch mal gelernt, was ein symposion war - eine gruppe von leuten im alten griechenland, einer gibt ein thema vor und die gruppe diskutiert - ich glaube beim essen - über dieses thema. einfach nur so, ohne wirklichen hintergrund - just for the sake of the argument. find ich total cool, is mal eine intelligente, anspruchsvolle beschäftigung - ganz anders als diese idiotischen talkshows.

by the way, wenn ich mir das deutsche fernsehen so anschaue - wenn ich nicht davon ausgehen müßte, das es so was nicht gibt, würde ich sagen, das ist eine verschwörung zur verdummung der bevölkerung. ich meine, die machen das publikum ja dummer, als es eigentlich sein kann. amy sherman-palladino, writer von gilmore girls, hat gesagt:"audiences are as intelligent as you allow them to be". das ist genau der punkt, wie kann man das publikum für so dumm verkaufen. alleine der ton mancher dokumentationen! ich meine der universum-sprecher ist etwas langweilig, aber sein ton vermittelt wenigstens nicht diesen unterton von "drama, drama, drama", wie das vor allem bei den kabel eins dokus fast ständig der fall ist.
vor allem bei den kochdokus; oh mein gott, "kochen ist so eine schwere arbeit, wie normale menschen das nur können. also können köche keine normalen menschen sein, und schon gar nicht die sogenannten starköche - die sind wahrscheinlich übermenschen. alle von denen tun nichts anderes als arbeiten, wahrscheinlich schlafen die auch nicht, denn nach der arbeit müssen sie ja noch party machen, wenn sie jung sind oder wein trinken, wenn sie älter sind". so ein schwachsinn, noch dazu ist bei denen ja schon jeder koch ein starkoch oder ein sternekoch - ein starkoch ist ducasse, bocuse, wagner-bacher, obauers, witzigmann und solche leute - kein 23jähriger, auch wenn er noch soviel geleistet hat. ich streite nicht ab, dass die viel arbeiten und sich sehr anstrengen mussten, um dorthin zu kommen wo sie jetzt sind. aber zu einem starkoch gehört auch eine gewisse reife und gesetztheit, die man sich nicht erarbeiten oder erwerben kann, sondern die daher kommt, dass man immer gleich gut man selbst ist - das man nämlich auch man selbst ist. die "jungen wilden" sind ja sowieso auf mtv-generation getrimmt, vielleicht nicht absichtlich, aber was ist mit all den ringen, tattoos, schwarzen jacken und irokesen oder ziegenbärtchen - all the same - bedeutet alle gleich uninteressant.

das problem von fernsehen und internet ist nämlich auch die notwendigkeit der konformität - ich muss gewisse kriterien erfüllen um interessant zu sein. und diese kriterien sind für alle gleich -also kommen alle gleich heraus. wenn alle die gleichen kriterien erfüllen - und wenn's noch so viele kriterien sind - sind am ende alle gleich. jeder betont seine individualität durch die gleichen dinge - tatoos (und ich liebe tatoos weil ich selber welche habe), silberschmuck, certain kinds of t-shirts, t-shirts over dress shirts, jeans, hairstyle, name... - ohne zu sehen, dass wenn alle das gleiche tun, es nichts mehr mit individualität zu tun hat. und trotzdem suchen die medien nicht mehr nach geschichten im sinne von, was ist einzigartig oder interessantz, - sondern was entspricht diesen kriterien, damit wir möglichst viele leute ansprechen. nix mehr - no risk no fun - keiner geht mehr risiken ein und wundert sich dann, warum die 20er oder die 70er jahre so viel mehr colorfull und lebendig ausschauen als unser jahrzehnt oder auch die 90er.

für mich steht fest, dass das nicht mehr lange so gehen kann - können möglicherweise schon, aber ich für meinen teil - am sick of it. und ich glaub nicht das ich da der einzige bin. ich bin sicher auch nicht der einzige, der weiss, dass man veränderung selber machen muss und nicht auf sie warten kann.
also: große freiheit bedeutet große verantwortung. get up and do it. lieber stehend sterben als kniend leben und lieber in der arena sterben, als nur zuschauen.

Samstag, 15. März 2008

ah lebenswert

ah, jetz is mir glaub ich ein licht aufgegangen. sucht auch nach dem text - nicht dem titel. wobei sich hier natürlich die frage stellt, warum ich lebenswert als titel gewählt habe - ja, man fragt sich. vor allem, wohl weil ich finde das, die fähigkeit zu denken und zu reflektieren das leben lebenswert macht. um gottes willen, wäre mir fad, wenn ich nicht so viele daten wie möglich bearbeiten würde.
eines meiner lieblingsbücher ist "the road less traveled" von m. scott peck und was mir da vor allem in erinnerung geblieben ist, ist folgendes:
er sagt, es ist ihm aufgefallen, dass die meisten patienten die therapie zu früh beenden, weil sie sich nicht vollständig entwickeln wollen "dann müsste ich ja die ganze zeit denken" - yeah, right and that's the beauty of it. das ist doch eigentlich die totale freiheit - wenn ich der herr meiner gedanken und gefühle bin und nicht von ihnen beherrscht werde. sure, this means constant learning - but everything else must be total boring, don't you think.
die sache, das eigene leben selber in der hand haben - nichs cooleres kann ich mir vorstellen, really.
maybe this is just me, who i am, i love difficult and complicated things. things that are easy are boring. mittelmäßigkeit ist keine option.
striving for excellence.

bloggen 1.1

ich finde heute keinen interessanten blog für mich. gibt's da nur einfache themen, suche ich zu kompliziert? was heißt authentischer inhalt? hab ich ja auch nichts davon wenn's einfach im netz herumschwirrt. wirklich interessant ist das ja nur, wenn man sich austauschen kann, verdammt. aber ich check's einfach nicht.
die hotelbewertungesseiten sind momentan noch uninteressant, ich mein gut zu wissen und so, aber ich trag mich sicher nicht selber ein. kärnten kommt ja kaum vor und kötschach-mauthen schon erst recht nicht.
frage 2: was sind meine stärken?
schnelles lernen - darüber vergesse ich auch die zeit, aber ich find kaum jemanden mit dem ich mich dann ernsthaft austauschenkann, was für die weiterentwicklung schon eher entscheidend wäre.
dreaming out - sobald ich die muse dazu habe
hinterfragen - alles und immer
taking nothing for granted - as far as humanly possible
research - i love doing research
research-ergebnisse umsetzen - konnte ich früher überhaupt nicht, aber klappt jetzt immer besser
krafttrainig - ich liebe meine hanteln, könnte ich stundenlang machen

thing is just - can you make a living from that

Mittwoch, 12. März 2008

immer wieder die gleiche frage

im rahmen meiner web 2.0 recherchen hab ich eine erschreckende erkenntnis gemacht. immer wieder muss ich mir die gleiche frage stellen: wer bin ich eigentlich? was - außer meiner arbeit - definiert mich eigentlich? tragischerweise kann man das auch auf die firma umlegen. wir haben anscheinend nach außen kein profi.
ich als person kann eigentlich keine hobbies angeben. alles woran ich denke ist arbeit, weiterentwicklung, persönlichkeitsentwicklung. ich scheine außer fernsehen nichts zu tun, was keinen immanenten sinn erfüllt. nichts was man einfach nur tut, einfach um es zu tun, ohne sich zu fragen, ob andere das jetzt gut finden oder ob das jetzt sinn macht. oder ohne das ein großartiges ergebnis herauskommen muss.
ich tu mir im moment schon schwer zu sagen, was ich gerne tue - außer schlafen, essen und fernsehen. glaube nicht, dass das ideal ist und ich würde mir auch was anderes wünschen. frage mich halt momentan, wie ich das anstellen soll.

Dienstag, 4. März 2008

Wintereinbruch in Kötschach-Mauthen

na wer hätte das gedacht - 4. März, gestern 15 ° und heute dicker Schneefall. gestern hab ich mich noch lustig gemacht, wenn wieder jemand davon angefangen hat. vielleicht wird das ja für unsere Gäste doch noch was mit dem Schifahren. wär auf jeden fall zu wünschen. eigentlich ist mir jetzt nur fad, warte auf einen termin und der ist schon fast eine stunde überfällig. das mag ich ja überhaupt nicht. gut das wetter wird da auch mitspielen, aber ich sitze hier und warte obwohl ich eigentlich frei habe.
mal schauen ob's foren oder so übers schiwetter gibt, wär doch sicher interessant.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Verzicht - Genuss der Vernunft

Warum finde ich Verzicht eigentlich so lohnenswert? weil er mir freiheit gibt. ich brauche nicht mehr allen dingen, möglichkeiten, ... nachzulaufen. ich kann mich auf mich konzentrieren. das bezieht sich natürlich nur auf materielle dinge, aber für den moment ist das auch alles was uns wirklich interessiert. ich will mein leben geniessen, genauso wie jeder andere auch. und ich erkenne dabei ein hohes mass an eigenverantwortung. ich bin selbst dafür verantwortlich, dass ich mein leben genießen kann. das bedeutet ständige weiterentwicklung, ständiges lernen und angleichen an neue situationen. es bedeutet sich nicht anzulügen und der wahrheit - auch wenn sie unangenehm ist - ins gesicht zu schauen. für mich bedeutet dass auch zu erkennen, dass nicht das anhäufen von gütern und erfahrungen glück und genuss ausmacht.
verwenden wir da genuss nicht überhaupt falsch? was bedeutet genuß eigentlich - momentan habe ich das gefühl genuss ist hauptsächlich - wenn nicht überhaupt nur - mit zu viel verbunden. genuss scheint zu bedeuten - die vernunft über bord werfen. aber ich kann mir kaum vorstellen, dass das wirklich genuss ist. ist nicht genuss vielmehr hingabe, annehmen des moments, carpe diem mit allen begrenzungen? buddha sagt "leben ist leiden", das bedeutet ja nicht wirklich, dass man ständig leidet, sondern es bedeutet, das das leben grenzen hat, die ich nicht ändern kann. Nur durch das annehmen, akzeptieren dieser grenzen können sie transzendiert werden, und dann ist man wirklich frei. Freiheit bedeutet sich nicht einengen zu lassen, aber es bedeutet in den seltensten fällen - zumindest was das leben betrifft - dass man die grenzen einfach einreisst. es bedeutet das zu ändern, was man ändern kann, das zu akzeptieren, was man nicht ändern kann und jeden tag um die weisheit zu beten, zwischen beiden unterscheiden zu können.

was aber bedeutet das jetzt für die firma? welches schlagwort kann man dem geben? Freiheit? Frieden? und vor allem, wie kann man den esoterischen Beigeschmack vermeiden?

der punkt ist doch auch, wie können wir diesen mehrwert für den gast erfahrbar machen?

Donnerstag, 10. Januar 2008

Durchatmen

Weihnachten vorbei - war schon nicht ganz ohne. Schön viel arbeit, auch wenn ich jetzt müde bin, das könnte ruhig immer so sein. Alles andere is eh fad
natürlich ist es jetzt einmal schön wieder durchzuatmen und wieder mal den Kopf frei zu bekommen. Man muss ja schon auch über die Geschehnisse ein bisschen reflektieren können.
Es ist schön zu sehen, dass wir alle - als firma und als team - jetzt fortschritte machen, und es ist vor allem für mich schön zu sehen, dass die massnahmen, die ich ergriffen habe - auch wenn sie manchmal sehr unangenehm (für mich oder für andere) waren, doch zu den gewünschten ergebnissen führen.
vor allem über das empowerment der unteren levels bin ich sehr froh. da liegt sehr viel potential drinn. wenn die oberen levels keinen druck von unten haben, werden sie träge und unbeweglich - meiner meinung nach. konkurrenz ist etwas sehr belebendes, wenn sie zivilisiert ausgetragen wird.
auch meine position hat sich stark verbessert. es ist mir gelungen, meine ansichten und vorstellungen in die firma einzuarbeiten, was unerlässlich für mich ist - anders kann ich nicht arbeiten. natürlich ist da erst der anfang gesetzt, aber das ist ja auch schon mal ein großes stück arbeit.
ich bin also im großen und ganzen sehr zufrieden, wenn ich jetzt noch einmal einen tag zu ausruhen kriege, ist überhaupt die welt wieder in ordnung

Donnerstag, 13. Dezember 2007

The L Word

for over a week i'm now watching "the l-word" season 1 like all the time. it's amazing how it touches me. really like nothing else i've ever seen before. it is so intelligent and artsy without ever being unreal. in fact i perceive it as extremely real. real not in the sense that it has anything to do with my life, but in that i wish my life had more of its quality. of course to think that it could is also quite scary. i feel like the more i go there the less connection will i have with the people around me. and i already do not really have the greatest of connections. the fact that now i have more relationships and more friends - in my opinion - results from the fact that i learned to behave in a less threatening way. i learned to tune it down without really freaking our. of course now after watching this i am kind of freaking out. i miss intelectual equals, i'm not saying that my friends aren't intelligent, but they are not so much interested in thinking and talking about it or they seem to think that they don't have the time. "you think too much" still seems to be a recurring theme in my life, although the people involved have changed. i just think that thinking per se is not what is dangerous, it is what you do with it.
during the time that i was sick i just simply took everything too personally and i did not want to understand that some things sometimes can't be changed. still i value every inside that i had during this time of my life. in fact now i'm very happy about it because it taught me things that some people will never learn. i am a richer personality i have seen so many things and been offered so many opportunities to live my life that now it is far easier for me to understand who i am and what it is that i want. even in times like these when everything seems to be changing i know exactly what to do and how to deal with it. and i am very proud of the security that i gained through these years because i know that i stuck with it and that i walked myself through it - and that i can do it again.
i don't think people around me understand what it means to recover from that kind of illness, especially when it has be going for such a long time. i mean really why should they - i did'nt know until now. it's even hard to describe - i mean the joy alone when you realize that you can do things again that you have not been able to do for years. and then sometimes it's scary because the illness was also a kind of protection that is gone now. once again you have to look at every aspect of your life and have to question everything, which really is a scary thing to do.

Mittwoch, 28. November 2007

Richard Dawkins: the god delusion

aus heutiger sicht, kann ich wohl meinem letzten post zu diesem thema nicht mehr so ganz zustimmen. braucht man gott, um ein guter mensch zu sein? wenn ich dieses buch so lese, merke ich schon auch, dass mein glaube mit der lehrmeinung der kirche ja gar nichts mehr zu tun hat. er fragt dann halt, warum man dann überhaupt noch glaubt. der logische schritt für den autor ist atheismus - durch logische beweisführung den glauben an gott aufzugeben. ich bin mir nicht sicher, ob ich das überhaupt könnte - ist schon ein ziemlich mutiger schritt. aber er hat natürlich insofern recht, als es ein spannender schritt ist und auch ein bewußtseinserweiternder. ich war ja immer der meinung, dass die für die menschheit meiner meinung nach notwendige bewußtseinserweiterung aus dem glauben erwachsen wird. aber vielleicht ist das ja gar nicht so. vielleicht kommt sie ja tatsächlich aus dem verzicht auf religion und glauben.

das leben wird ja sicher auch ohne glauben nicht leer, das merke ich schon an mir . ich meine, hin und wieder gehe ich gerne in die kirche und ich halte rituale, inne halten, stille, reflexion, nichts tun für sehr wichtig. aber dawkins hat natürlich schon recht, wenn er sagt, dass ein gebildeter, vernunftbegabter mensch das auch ohne hilfsmittel - sprich ohne zuhilfenahme von geboten und strafen - hinkriegen sollte, indem er eine vernunftentscheidung trifft. das gebot, verbot, strafe system scheint eh nicht so wirklich gut zu funktionieren. die "strafe" für zb rauchen kann ja krankheit sein und das weiss auch jeder, trotzdem hören die meisten doch nicht deshalb auf. ok, nicht das beste beispiel, aber ich glaube, das funktioniert auf diese art und weise.

hab das buch heute fertig gelesen, aber das wird mich doch sicher noch eine weile beschäftigen.

Samstag, 17. November 2007

Richard Dawkins: The god delusion

so far, hab ich das so verstanden: er argumentiert doch eigentlich, dass man sich nicht einfach aussuchen kann, was man unter dem Wort "gott" versteht. das es eigentlich nicht der Gott der monotheistischen Religionen ist, wenn ich es als eine undefinierte Energie bezeichne.

bin mir nicht ganz sicher, ob ich dem so zustimme. ich verstehe das konzept der religionen, als eine grenze, die ich mir selbst setze. für mich ist es einfacher, mir vorzustellen, dass es etwas gößeres als mich selbst gibt. das kann helfen, demut zu lernen, und demut ist eine unabdingbare eigenschaft für weiterentwicklung.

außerdem glaube ich, dass es manchmal, wenn man vor einem problem steht, das man nicht alleine lösen kann, notwendig ist, es sozusagen abzugeben - einfach in dem vertrauen, dass es sich schon lösen wird. auch da ist es hilfreich sich etwas oder ein wesen vorzustellen, das größer ist als ich, einfach weil ich mir bei einem solchen wesen ja auch besser vorstellen kann, das es dinge kann, die ich nicht kann. also zum Beispiel das problem lösen zu dem mir nichts mehr einfällt.

natürlich ist das dann ein hilfsmittel, aber ist das nicht egal. wenn's funktioniert ist doch egal wieso. make it work, egal wie.